WHEY PROTEIN

WHEY PROTEIN

In unseren Artikel beschreiben wir den Unterschied zwischen Whey Protein Konzentrat und Whey Protein Isolat. Wir erklären auch den gesamten Herstellungs-Prozess von der Kuhmilch bis zum Whey Protein Pulver in der Verpackung.

Jeden Tag trinken Millionen von Menschen auf der ganzen Welt Whey Protein. Whey gibt es seit Jahren und es ist bei weitem das populärste Proteinpulver auf dem Markt, aber wie viele Menschen, die es trinken, haben je darüber nachgedacht, wie es hergestellt wird? Einige Menschen wissen nicht einmal, dass es aus Kuhmilch stammt. Sie wissen, dass es sicher, effektiv und schmackhaft ist und eigentlich ist das alles, was sie wissen müssen.

WHEY PROTEIN KONZENTRAT UND -ISOLAT WAS IST DER UNTERSCHIED?

WHEY PROTEIN KONZENTRAT (WPC) ist ein hochwertiges, vollständiges Protein, das einige Kohlenhydrate und Fette enthält. Die meisten Proteinmengen fallen in den Bereich 70 bis 80 %, je nach Umfang der ausgeführten Filtration. Der Filtrationsprozess, der bei Whey Protein Konzentrat üblicherweise genutzt wird, ist Mikrofiltration oder Ultrafil­tration. Aufgrund der eingeschränkten Verarbeitung ist es üblicherweise das billigste der Whey Proteine. Minimale Verarbeitung lässt auch die meisten der nützlichen Molkepeptid-Fraktionen intakt. Es ist eine gute Wahl für Menschen, die an den allgemeinen Gesundheitsnutzen von Molke interessiert sind oder auf ihr Geld achten müssen.

WHEY PROTEIN ISOLAT (WPC) enthält die reinste Form von Whey Protein, die Sie bekommen können, liefert bisweilen mehr als 90 % Protein. Das liegt an der zusätzlichen Verarbeitung, die entweder längere Filtrationszeiten oder zusätzliche Schritte im Herstellungsprozess einbezieht Ultrafiltration oder Querstrom Mikrofiltration. Erhöhte Verarbeitung ermöglicht die Produktion eines Whey Proteins mit einer Konzentration von mehr a 95 % Protein. Es kostet oft mehr, ist aber auch hochwertiger.

WANN BRAUCHE ICH WHEY PROTEIN?

Whey enthält einen größeren Prozent­satz an essenziellen Aminosäuren als Casein, Soja und Erbsen und ist eine besonders reiche Quelle für Leucin, das hilft, Muskeln aufzubauen. Whey Protein hat auch eine schnelle Absorptionsrate, was es ideal als Erstes am Morgen oder direkt nach einem Workout macht, wenn Ihr Körper schnell Protein braucht.

 


VON DER KUH IN DIE KÜCHE: WIE WHEY PROTEIN HERGESTELLT WIRD

 

DIE MILCH KOMMT AN

Örtliche Bauern, die zu einer Kooperative gehören, liefern die Milch an die Käsefa­brik. Sie kommt in riesigen LKW, die 25.000 bis 30.000 Liter fassen, an. Die Milch wird erhitzt, die Sahne beseitigt und als Teil des Vorbehandlungsprozesses sterilisiert, bevor sie in große Käsebehälter geladen wird. Die Milch wird während der Käseherstellung in Bruch und Molke getrennt, in einem Prozess, der weniger als 24 Stunden dauert. Die frische, süße Molke wird in einer Pipeline in zwei Aufbewah­rungstanks, die 500.000 Liter Flüssigmolke fassen, geschickt. Die Tanks sind so groß, dass es fünf Stunden dauert, sie zu füllen. Die Tanks lagern die Flüssigkeit unter 10 °C für weniger als 12 Stunden, um die Produktqualität zu erhalten.

DIE PASTEURISIERUNG FINDET STATT

Die Flüssigmolke wird pasteurisiert, um die Bakterienkulturen zu zerstören, die beim Herstellungsprozess von Käse genutzt werden. Dies geschieht durch schnelle Erhitzung der Molke auf mindes­tens 72 Grad Celsius für mindestens 15 Sekunden, bevor sie abgekühlt wird.

DIE FLÜSSIGMOLKE WIRD GEFILTERT

Flüssigmolke besteht zu 75 Prozent aus Lactose, 12,5 Prozent Protein und neun Prozent Mineralien, plus Spurenelemente anderer Substanzen. Um das, was gebraucht wird, von dem zu trennen, was nicht gebraucht wird, passiert die Flüssigkeit ein Membran-Filtersystem, welches das Protein trennt, während die Lactose und Mineralien durchgelassen werden. Die niedrige Temperatur stellt sicher, dass das Protein nicht denaturiert und deshalb seine Reinheit behält. Es braucht 150.000 Liter Flüssig­molke, um eine Tonne Molkeprotein-Kon­zentrat herzustellen.

SPRÜHTROCKNUNG

Das gefilterte Proteinkonzentrat wird direkt in den Sprühtrocknungs-Prozess gepumpt.

BEENDIGUNG UND VERPACKUNG

Das Produkt verlässt die Haupttrocken­kammer auf einem Flüssigbett, auf dem es zwei letzte Trockenstufen passiert, gefolgt von der Kühlung. Die Haupttrockenkam­mer ist mehr als 7 m hoch. Das Molkepro­tein wird automatisch in hitzeversiegelten Tüten verpackt, bevor Etiketten ergänzt und die Tüten auf Paletten in 20 kg-Säcken gestapelt werden.

PROTEIN PRODUKTE VON IRON FREAK

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Neben seinen antikatabolen Eigenschaften kann Alpha-Hydroxy-Isocaproische Säure zu mehr Magermasse führen und den Muskelkater verringern.

Alpha-Hydroxy-Isocaproische Säure (HICA) ist ein Endprodukt des Leucin-stoffwechsels in den Muskeln und im Bindegewebe.

Es kommt auch in vielen fermentierten Produkten vor, zum Bei­spiel in Käse, Wein und Sojasauce. Kürzlich ist belegt worden, dass HICA ein Supplement mit antikataboler (proteinschonender) Wirkung ist.

Die Forscher glauben, diese antikatabolen Wirkungen resultieren daraus, dass HICA den Einfluss von Enzymen reduzieren kann, die das Muskelgewebe abbauen. Es gibt jedoch nur sehr wenige Studien wie die folgende, die das leistungssteigernde Potenzial von HICA bei Sportlern untersucht haben.

HICA – STUDIEN

Bei einer kürzlich durchgeführten Doppelblindstudie, begleitet von einer Placebo-Kontrollgruppe, bekamen 15 Fußballspieler während eines vier-wöchigen Trainingsprogramms nach dem Zufallsprinzip entweder 500 Milli­gramm HICA oder ein Placebo (650 Milligramm Maltodextrin) verordnet.

Sie nahmen die Substanzen dreimal täglich zusammen mit ihren Mahlzeiten zu sich, aufgelöst in Saft beziehungs­weise Wasser. Trainiert wurde an fünf bis sieben Tagen pro Woche (jeweils drei- bis viermal Fußballtraining und ein- bis zweimal Gewichtstraining).

Die Männer aus der HICA-Gruppe nahmen nach vier Wochen Einnahme und Training 0,4 Kilo an Magermasse zu. Diejenigen aus der Placebo-Kon­trollgruppe dagegen verloren etwas an Magermasse (0,15 Kilo).

Die Verände­rungen zeigten sich hauptsächlich in den unteren Gliedmaßen, schließlich handelte es sich bei den Teilnehmern um Fußballspieler, bei denen der Unter­körper am stärksten beansprucht wird. Außerdem hatten die Männer aus der HICA-Gruppe deutlich weniger ver­zögerten Muskelkater (delayed onset muscle soreness / DOMS).

Interessanter­weise gab es zwischen den beiden Gruppen aber keinen Unterschied zwischen Muskelkraft und sportlicher Leistung.

Die Untersuchung zeigt, dass HICA, ein bewährtes antikataboles Supple­ment, auch für die Zunahme von Magermasse bei Sportlern förderlich ist, die ein sogenanntes Crosstraining absolvieren.

STUDIEN FAZIT

Die Studienergebnisse deu­ten an, dass eine Supplementation mit HICA auch einen großen Vorteil für Bodybuilder bieten kann, die auch andere intensive Sportarten betreiben. Denn es hilft, den Katabolismus unter Kontrolle zu halten und ein Über­training zu vermeiden. Da weitere For­schungen über HICA angestellt werden, darf man gespannt sein, ob es sich insbesondere als Bodybuilding Supple­ment bewährt.

FRAGE / ANTWORT ZUR HICA

HICA. Was ist das?

Ein Stoffwechsel Endpro­dukt der Aminosäure Leucin.

Woher stammt es?

Es kommt in fer­mentierten Lebensmitteln wie Käse, Wein und Sojasauce vor und wird in reiner Form auch als Supplement verkauft.

Wie oft und wie viel soll man davon einnehmen?

Die empfohlene Dosis ist 1,5 Gramm täglich, aufgeteilt in drei Dosen zu jeweils 500 Milligramm, die zusammen mit den Mahlzeiten eingenommen werden.

Welche Vorteile kann man von HICA erwarten?

  • mehr Magermasse
  • einen verminderten Katabolismus
  • eine schnellere Er­holung (durch weniger Muskelkater)

weitere Studien über HICA

  1. Jakobs C, Sweetman L, Nyhan WL. Hydroxy acid metabolites of branched-chain amino acids in amniotic fluid. Clin Chim Acta. 1984;140(2):157–166. doi: 10.1016/0009-8981(84)90340-1.[PubMed] [Cross Ref]
  2. Mamer OA, Laschic NS, Scriver CR. Stable isotope dilution assay for branched chain alpha-hydroxy-and alpha-ketoacids: serum concentrations for normal children. Biomed Environ Mass Spectrom. 1986;13(10):553–558. doi: 10.1002/bms.1200131007. [PubMed] [Cross Ref]
  3. Mortimore GE, Pösö AR, Kadowaki M, Wert JJ Jr. Multiphasic control of hepatic protein degradation by regulatory amino acids. General features and hormonal modulation. J Biol Chem. 1987;5;262(34):16322–16327. [PubMed]
  4. Rodriguez NR. Making room for protein in approaches to muscle recovery from endurance exercise. J Appl Physiol. 2009;106(4):1036–1037. doi: 10.1152/japplphysiol.00046.2009. [PubMed][Cross Ref]
  5. Shimomura Y, Yamamoto Y, Bajotto G, Sato J, Murakami T, Shimomura N, Kobayashi H, Mawatari K. Nutraceutical effects of branched-chain amino acids on skeletal muscle. J Nutr. 2006;136(2):529–532. [PubMed]

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PRE-WORKOUT NUTRITION – WICHTIGE FAKTEN

PRE-WORKOUT NUTRITION – WICHTIGE FAKTEN

Jeder, der schon mal im Fitness Studio war oder einen Bodybuilder beziehungsweise ambitioniert trainierenden Sportler kennt, ist sich im Klaren, dass das Training zwar grundlegend für einen erfolgreichen Muskelaufbau ist, jedoch ein zweiter Faktor ins Spiel miteinbezogen werden muss: die richtige Ernährung.

Warum sonst sieht man ernsthafte Bodybuilder immer mit ihren Plastikschüsseln herumlaufen?

Aus genau diesem Grund. Ohne eine bedarfsgerechte Ernährung kann man zwar bei gut geplantem Training Muskulatur aufbauen, ein Maximum an Effektivität und Effizienz ist jedoch nur durch die passende Nährstoffversorgung möglich.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Nährstoffzufuhr rund um die Trainingseinheiten. Die meisten Athleten begehen dabei den Fehler, ihre ganze Aufmerksamkeit auf den „Protein-Shake danach“ zu legen. Aber die richtige Ernährung vor dem Training ist mindestens genauso wichtig und legt den eigentlichen Grundstein für erfolgreichen Muskelaufbau.

PRE-WORKOUT ERNÄHRUNG – STUDIEN

ShakeIn einer Studie wurde der Effekt der Einnahme eines Kohlenhydrat-Aminosäuren-Produktes unmittelbar vor dem Training im Vergleich zur Einnahme direkt nach dem Training im Hinblick auf die Proteinbilanz (Verhältnis Proteinabbau zu Proteinaufbau) untersucht.

Es zeigte sich, dass es zu einer weitaus positiveren Proteinbilanz (höherer Proteinaufbau als Proteinabbau) kam, wenn die Kombination bereits vor dem Krafttraining verabreicht wurde. Es kam zu einer deutlichen Steigerung der Muskelproteinsynthese, also dem Neuaufbau von Proteinstrukturen im Muskelgewebe. Die Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen den Präsenz von Aminosäuren im Blut sowie eines verbesserten Blutflusses zum Zielgewebe während sportlicher Betätigung und der Rate der Muskelproteinsynthese.

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf den „Protein-Shake danach“. Eine adäquate Ernährung vor dem Training ist mindestens genauso wichtig.

Bei der Zusammensetzung der eingenommenen Aminosäuren handelte es sich ausschließlich um essenzielle Aminosäuren. In einer zuvor durchgeführten Studie derselben Forscher konnte gezeigt werden, dass lediglich essenzielle Aminosäuren zur Steigerung der Muskelproteinsynthese notwendig sind: Die erhöhte Zufuhr einer Kombination essenzieller und nicht-essenzieller Aminosäuren konnte keine weiteren positiven Effekte hervorbringen.

Zudem scheint es eine gewisse Mengenabhängigkeit bei der Einnahme dieser Aminosäuren zu geben. Bereits sechs Gramm essenzielle Aminosäuren genügten, um eine signifikante Steigerung der Proteinsynthese zu erreichen. Dagegen brachten 21 Gramm und mehr keine weiteren Vorteile.

Bei einer weiteren Studie dieser Forschungsgruppe konnte festgestellt werden, dass die Einnahme von 20 Gramm Whey Protein vor sowie nach dem Training zu einer Steigerung der Proteinsynthese führen und so einen zusätzlichen anabolen Effekt ausüben kann.


 


Whey Protein sollte jedoch nicht unmittelbar vor dem Training zugeführt werden, da seine Aminosäuren aufgrund der Verdauungszeit sonst zu spät im Blut auftauchen würden. Bedenken Sie auch, dass zur Steigerung der Proteinsynthese lediglich essenzielle Aminosäuren beitragen und Sie deshalb eine ausreichende, Menge an Whey Protein zu sich nehmen müssen, um auf ein Minimum von sechs Gramm essenziellen Aminosäuren zu kommen. Das Whey Protein sollte daher je nach Produkt – 30 bis 60 Minuten vor Beginn der Trainingseinheit konsumiert werden.

Sechs Gramm essenzielle Aminosäuren genügen, um eine signifikante Steigerung der Proteinsynthese zu erreichen. Eine Kohlenhydrat-Protein-Kombination kann auch den trainingsinduzierten Muskelabbau verringern.

Gleichfalls untersuchte man den Effekt eines Supplements aus Protein, Kohlenhydraten und Fett im Vergleich zu einer reinen Kohlenhydratlösung auf die Kraftfähigkeit bei Sprungkniebeugen: Diejenigen, die das Supplement erhielten, schnitten sowohl bei der Kraftentwicklung als auch bei der Bewältigung der Wiederholung besser ab als die Gruppe, die nur die Kohlenhydratlösung erhielt.

Als weiterer Vorteil der Nährstoffkombination stellte sich die anschließende hormonelle Reaktion heraus. Die betreffenden Probanden besaßen während und nach dem Training einen höheren Wachstumshormonspiegel sowie eine höhere Konzentration an freiem wie auch an Gesamt-Testosteron als die andere Gruppe.

Bei der Steigerung der Proteinsynthese und der Kraft sind Protein-Kohlen-hydrat-Gemische reinen Kohlenhydraten überlegen.

In einer weiteren Studie kam es bei den Teilnehmern, die eine Kombination aus Whey Protein und der freien Aminosäure L-Leucin unmittelbar vor dem Training nahmen, zu größeren Kraftsteigerungen als in der Gruppe, die eine isoenergetische Kohlenhydratlösung bekam. Man verglich die Pre- und Post-Workout Zufuhr von Whey- und Soja-Protein im Hinblick auf den Zuwachs von Kraft und fettfreier Körpermaße, jeweils in Kombination mit Kohlenhydraten. Erstaunlicherweise ergaben sich keinerlei Unterschiede. Die Art der Proteinkomponenten scheint hier also nicht von Bedeutung zu sein – sehr wohl dagegen die angemessene Menge essenzieller Aminosäuren rasch nach Trainingsende.

Die Bedeutung des guten alten Protein-Shakes nach dem Training wird im Allgemeinen also überbewertet. Sie sollen die Zufuhr von Nährstoffen nach dem Workout natürlich nicht vernachlässigen. Aber es ist die Pre-Workout Mahlzeit, die einen wichtigeren Stellenwert einnimmt als lange Zeit vermutet.


WICHTIGE REGELN FÜR PRE-WORKOUT ERNÄHRUNG

  1. Legen Sie bei Ihrer Supplementierung Wert auf den Gehalt an essenziellen Aminosäuren. Sie spielen die entscheidende Rolle bei der Erhöhung der Muskelproteinsynthese.
  2. Eine Kombination essenzieller Aminosäuren und Kohlenhydrate vor dem Training erhöht die Proteinsynthese mehr als die alleinige Einnahme einer Post-Workout-Mahlzeit.
  3. Für eine signifikante Steigerung der Proteinsynthese ist eine Mindestmenge von sechs Gramm essenziellen Aminosäuren notwendig. Eine Zufuhr von über 21 Gramm scheint keinen weiteren positiven Effekt mit sich zu bringen.
  4. Bei der Zufuhr intakter Proteine muss auf die Menge darin enthaltener essenzieller Aminosäuren geachtet werden.

 


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DIE NEUESTE STUDIEN ÜBER WHEY PROTEIN

DIE NEUESTE STUDIEN ÜBER WHEY PROTEIN

Das Whey Protein Konzentrat und Whey Protein Hydrolysat im Vergleich.

Wie wir wissen, gilt Whey Protein als das „schnell“ wirkende Protein. Nimmt man es direkt nach dem Training zu sich, wird man einen Anstieg der Amino­säuren erleben, der zur Bildung größerer und stärkerer Skelettmuskelfasern führt.

Whey ist jedoch nicht gleich Whey.

Interessant ist: Vergleicht man ein Whey Protein mit der hydrolisierten Form, führen beide zu einer Insulinausschüttung. Ob das damit zusammenhängt, wie schnell der Darm das Protein abbaut, ist ein völlig anderes Thema.


Studien über Whey Protein

ShakeBei einer Studie tranken gesunde Männer eine 500 Milliliter Lösung, die entweder 45 Gramm Whey Protein oder Whey Protein Hydrolysat enthielt. Interessanter­weise benötigten beide Flüssigkeiten 18 bis 23 Minuten, um aus dem Magen zu gelan­gen. Die maximale Plasma-Insulinkonzentration stellte sich später ein nach 40 beziehungsweise 60 Minuten und lag beim Hydrolysat

28 Prozent höher als beim Whey Protein.

Das deutet darauf hin, dass Whey Protein ein effektiv förderndes Mittel für die Insulin­ausschüttung ist. Noch besser ist jedoch, wenn Sie ein Hydrolysat einnehmen.

Dadurch wird die maximale Insulinkonzentration noch weiter erhöht und zwar durch einen Mechanismus, der in keinem Zusammen­hang mit der Peptid-Lösung steht, die aus dem Magen gelangt. Es sind also vielleicht die Dipeptide und Tripeptide im Hydro­lysat, die zu einer größeren Insulinantwort beitragen. Würde das auch zu einem weite­ren Anabolismus nach dem Training bei­tragen?

JA.


Wir wissen, dass Kohlenhydratrückstände wie Kaseinmakropeptid und vor allem Glykomakropeptid im Whey Protein Konzentrat wichtig für den Körperfettgehalt sein können (Kaseinmakropeptid ist eine Zusammensetzung von glykosylierten und nicht-glykosylierten Kohlenhydratrückständen).


WHEY PROTEIN UND EINE TIERSTUDIE

Überprüfen wir mal eine Tierstudie: Bei Ratten wurde der Einfluss des Whey Proteins und des Glykomakropeptids auf die Gewichtszunahme und den Körperfett­gehalt untersucht.

Die Nager wurden nach Belieben sieben Wochen lang gefüttert. Verabreicht wurden fünf verschiedenartige Nahrungsmittel, die sich hinsichtlich des Proteintyps unterschieden:

  1. Kasein
  2. ge­grilltes Rindfleisch
  3. kein Glykomakro­peptid
  4. Whey Protein Hydrolysat mit Glykomakropeptid (mit 100 Gramm pro Kilo Körpergewicht)
  5. Hydrolysat plus Glykomakropeptid (mit 200 Gramm pro Kilo Körpergewicht).

 

Die Ratten, die die größte Menge Glykomakropeptid verab­reicht bekamen, verloren auch das meiste Fett.

Das Glykomakropeptid scheint also einen wesentlichen und zusätzlichen Einfluss auf die Fettansammlung zu nehmen, wenn es mit Whey Protein kombiniert wird.


Kohlenhydratrückstände im Whey Protein Konzentrat können den Körperfettgehalt beeinflussen.

 

Das Whey Protein allein macht scheinbar den überwiegenden Einfluss aus und kommt für 70 Prozent der Gesamt­wirkung bei der Gewichtszunahme auf.

Eine andere Studie verglich die Aus­wirkungen von Glukose und Whey Protein auf die Körperkomposition sowie auf das Sättigungsgefühl und die Nahrungsmittel­aufnahme. Für die Forscher war die Zeit entscheidend, die zwischen dem Sättigungs­gefühl und der nächsten Mahlzeit lag.

Test­personen waren normalgewichtige und fett­leibige Jungen. Man fand heraus, dass das Whey Protein die Nahrungsaufnahme bei den Normalgewichtigen unterdrückt hatte, aber nicht bei den fettleibigen Probanden.

Whey wirkt normalerweise als starker Sti­mulus für die Insulinausschüttung und als wichtigster Regulator der Körperkomposi­tion. Allerdings nicht bei dicken Menschen.

 

STUDIEN FAZIT

Ich würde Ihnen dringend empfehlen, direkt nach dem Training einen auf Whey basierenden Shake zu trinken. Der Molke Anteil sollte zwischen 20 und 25 Gramm betragen.

Ergänzen Sie den Drink nicht mit Kohlenhydraten, wenn Sie Fett loswerden wollen! Falls es Ihr direktes Ziel ist, mehr Gewicht zuzulegen, dann ergänzen Sie den Shake mit einigen Kohlenhydraten, zum Beispiel mit Erdbeeren und Bananen.


 

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Neue Beweise, dass grüner Tee Fett verbrennt.

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GRÜNER TEE – STUDIEN

An der Studie nahmen zwölf junge Männer im Durchschnittsalter von 26 Jahren teil. Zunächst bekamen die Männer dreimal täglich eine Kapsel verabreicht.  Die Kapsel enthielt Substanzen, die zwei Tassen grünem Tee entsprachen. Die letzte Kapsel wurde eine Stunde vor dem Training eingenommen. Andere bekamen ein Placebo verabreicht, das Maismehl enthielt. Das Training bestand aus einem 30-minütigen Radfahren auf einem Ergometer, und zwar mit einer Intensität, die 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz entsprach. Es wurde also mit geringer Intensität trainiert und wie ältere Studien gezeigt haben, ist solch ein Training optimal für die Fettverbrennung geeignet. Außerdem unterzogen sich elf der Männer einem oralen Glukosetoleranztest, und zwar vor und nach der Einnahme der Grünen Tee Kapseln.

 

GRÜNER TEE WIRKUNGEN:

  • steigert die Fettverbrennung
  • erhöht die Insulinsensibilität um 13 Prozent
  • verstärkt die Aktivität von GLUT4
  • reduziert Malonyl-Coenzyms-A
  • reduziert den Bildung von neuen Fettzellen

GRÜNEN TEEFAZIT DER STUDIE

Bei den Männern, die die Grünen Tee Kapseln eingenommen hatten, hatte das Fett um 17 Prozent mehr zum Energieaufwand während des Trainings beigetragen als bei denjenigen, die das Placebo bekommen hatten. Das Ausmaß der Fettverbrennung lag über dem Wert, der sich normalerweise während eines Trainings abzeichnet. Es ließ sich also definitiv eine Wirkung erkennen, die typisch für grünen Tee ist.

Darüber hinaus erhöhte der grüne Tee die Insulinsensibilität um 13 Prozent, wodurch die Insulinreaktion unter Glukosebelastung um 15 Prozent reduziert wurde.

Grüner Tee reguliert bekanntlich den Glukosestoffwechsel.

Er verstärkt die Aktivität von GLUT4, dem wichtigsten Transporter von Glukose in den Muskel, der bereits selbst die Insulinsensibilität erhöhen würde.

Grüner Tee imitiert auch die Wirkungen, die durch das Anbinden der Insulinrezeptoren an die Zellen ausgelöst werden. Dadurch wird die Glukoseaufnahme in den Zellen gefördert. In dem Grüner Tee eher die Verbrennung als die Speicherung, von Fett unterstützt, verringert er die intramuskuläre Fettanhäufung.

Was die Fettverbrennung betrifft, so wird ein Enzym blockiert, das Katecholamine wie beispielsweise Noradrenalin abbaut.

Wird die Aktivität der Katecholamine zeitlich verlängert, resultiert das in einer größeren Fett- Verbrennung.

 

Grüner Tee erhöht auch    den Anteil unterschiedlicher Proteine, die beim Transport und bei der Verbrennung von Fett eine Rolle spielen.

 

Es ist auch erwiesen, dass Grüner Tee den Gehalt des Malonyl-Coenzyms-A reduziert.

Dabei handelt es sich um die Substanz, die von Kohlenhydraten produziert wird, um die Fettverbrennung während des Training zu blockieren.

Grüner Tee kann die Bildung neuen Fettzellen blockieren.

Es wird das Enzym namens GPDH blockiert, und zwar zusammen mit dem Protein PPAR-Gamma, die Körperfettbildung fördert. Grüner Tee wirkt in den Fettzellen als Oxidans, denn dadurch wird AMPK aktiviert ein Protein, das die Fettverbrennung in den Muskeln während des Trainings stimuliert.

GRÜNER TEE FAZIT

Grüner Tee ist kein Wundermittel die Fettverbrennung.

Und Supplemente, die auf ihm basieren, geben einem noch lang nicht die Berechtigung, essen zu könne was man will.

Grüner Tee ist aber eine Hilft die erwiesenermaßen für eine verstärkte Fettoxidation sorgt.

IRON FREAK – E02 LONG EXPLODE ENERGY

Die Kapseln E02 von Iron Freak enthalten Guarana, Ginseng, Koffein, Grünen Tee und Vitamin B1

 


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Ornithin und Arginin sind zwei der wichtigsten Aminosäuren, die an der Freisetzung von Wachstumshormon (Somatotropes Hormon, STH) beteiligt sind. Ornithin wird im Harnstoffzyklus aus Arginin gebildet. Führt man dem Körper Ornithin zusätzlich zu, steigt der Arginin Spiegel.

Arginin und Ornithin wird aus diesem Grund von einigen Herstellern eine anabole Wirkung zugesprochen. Interessanterweise auch Schlaf und intensives Körpertraining die Sekretion des menschlichen Wachstumshormons unterstützen.

Die Supplementierung von L-Arginin in Dosierungen ab 6g pro Tag bewirkte in klinischen Untersuchungen an Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit sowie koronarer Herzerkrankung eine periphere Vasodilatation. Die Aminosäure stimuliert die Synthese von Stickstoffmonoxid (NO), das zur Gefäßrelaxation führt und indirekt antiatherogen wirkt. Hierbei spielt vermutlich nicht nur die kompetitive Hemmung des endogenen NO-Synthesehemmers ADMA (asymmetrisches Dimethylarginin) eine Rolle, sondern auch die Freisetzung von Wachstumshormon und Insuline Growth Faktor (IGF-1).

Antiatherogen bedeutet „gegen die Entstehung einer Atherosklerose (Gefäßverkalkung) gerichtet“

Darüber hinaus unterstützen Arginin und sein Abbauprodukt Ornithin die Leberfunktion insbesondere bei der Entgiftung von Metaboliten wie Ammoniak, die bei hoher körperlicher Belastung vermehrt anfallen.

ARGININ, ORNITHIN, LYSIN EINNAHMEEMPFEHLUNG

Ornithin und Arginin sollten laut Hersteller kurz vor dem Training oder zur Nacht genommen werden. Eine bis zwei Stunden vorher und nachher sollte man nichts essen. Kohlenhydrate würden über eine Ausschüttung von Insulin die Freisetzung von Wachstumshormonen hemmen und somit den erwünschten Effekt aufheben. Andere Aminosäuren könnten die pharmakologische Wirkung ebenfalls abschwächen. Deshalb sollte zusätzlich kein Proteinkonzentrat genommen werden.

arginin ornithin lysin

Mit einzelnen Aminosäuren soll, im Gegensatz zu den Konzentraten, deren natürliches Aminosäuren Profil durch Hydrolyse nicht verändert wird, vorrangig ein pharmakologischer Effekt erzielt werden. Die eingesetzte Aminosäure kann nicht nur direkt, sondern auch in Form verschiedener Folgeprodukte über Regler Funktionen eine Wirkung auslösen. Sie wird weder als Baustein noch als Energielieferant verwendet, sondern als Präkursor. Der Mechanismus der durch Arginin und Ornithin induzierten STH-Sekretion ist nicht geklärt.

ARGININ, ORNITHIN, LYSIN FAZIT

Die Verabreichung der nicht essenziellen, isolierten Aminosäuren Arginin, Ornithin und Lysin, auch und gerade in dieser Kombination, ist eindeutig auf einen pharmakologischen Effekt hinausgelegt, nämlich den der Wachstumshormonstimulation. Das Mittel dient daher der ursächlichen Beeinflussung der Beschaffenheit des Körpers. Somit hat es, insbesondere wenn es entsprechend beworben wird, eine arzneiliche Zweckbestimmung.

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Iron Freak R01 – IRON GH EXTREME liefert die freie Form der Aminosäuren L-Arginin, L-Ornithin und L-Lysin.

Ein Produkt in Kapsel-Form um die Versorgung mit den wichtigsten Aminosäuren die den Wachstumshormonausschüttung stimulieren.

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